Rund um die Welt muss kein Traum bleiben

Gepostet von admin am 16. Januar 2012

Eine Weltreise zu machen, gehört zu den Träumen vieler Menschen. Und eine ganze Menge Leute kommen in ihrem Leben an den Punkt, wo sie sich fragen: “”Warum eigentlich nicht?”" Um eine Weltreise zu machen, fremde Länder zu sehen und eine Weile einfach seinen Träumen zu folgen, braucht man nicht unbedingt ein Millionär zu sein. Im Gegenteil: ein paar Monate auf einer Weltreise zu verbringen, kann genau die lang benötigte Auszeit sein, der Ausbruch aus dem Alltagstrott, und ein Weg den allzu sehr in Alltagsdingen gefangenen Kopf wieder freizubekommen.

Die Wahl der Reiseroute und die Ausgestaltung der persönlichen Weltreise kann dabei so verschieden sein, wie die Menschen, die sie beginnen. Manche machen sich abwechselnd mit Zug und wandernd auf die Reise, während andere die Welt umradeln, umsegeln oder umfliegen. Noch vor hundert Jahren war die Wahl der Transportmittel noch enorm eingeschränkt – man kam praktisch kaum um die Eisenbahn und um kostspielige Schiffspassagen herum, wenn man nicht zu Fuß gehen wollte – und das erforderte in der Regel eine Menge Mittel. Eine der ersten “”echten”" Weltumradelungen fand überhaupt erst 1930 durch einen Wiener statt – und war damals auf Jahre hinaus die Sensation schlechthin. Weltreisen wurden bis zu diesem Zeitpunkt für “”normale”" Leute immer noch als kaum erreichbare Wunschträume abgestempelt, damals vielleicht aufgrund der mangelnden Möglichkeiten auch tatsächlich zu Recht.

Heute sieht das durchwegs anders aus – im Grunde kann man sich ins Auto setzen, auf den Sattel des eigenen Motorrads schwingen, und einfach losbrausen, der Sonne entgegen. Gerade auf dem Sattel des Motorrades ist das eine Weltreise der besonderen Art, man ist von Verkehrsmitteln und in der Wahl seiner Route unabhängig, und kommt relativ günstig und schnell voran. Über gut ausgebaute Autobahnen lassen sich auch enorme Strecken in wenigen Tagen bewältigen – mit der Ducati ST2 erreicht man dabei Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 230 km/h. Auf diese Art und Weise stellen auch Strecken von vielen tausend Kilometern kaum ein Problem dar.

Ein bisschen Planung vorab setzt eine Weltreise allerdings dennoch voraus – es geht darum, Reiseroute und Aufenthaltsorte festzulegen, die berufliche Abwesenheit zu organisieren, sich um Krankenversicherung während der Reise und das notwendige Reisegepäck zu kümmern. Das erfordert ein bisschen Nachdenken im Vorfeld – die Vorfreude darauf, einfach ausbrechen zu können, wiegt das aber locker wieder auf. Und mittlerweile kann man auch aus dem durchaus profunden Erfahrungsschatz vieler anderer Motorrad-Weltreisender im Internet zurückgreifen – manchmal ist das ganz nützlich. Und dann steht dem Weg in die weite Welt auf dem eigenen Motorrad nichts mehr im Weg.

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