Vorsicht bei selbsttätiger Autoreparatur

Gepostet von admin am 27. September 2011
selbsttätiger Autoreparatur

Gerade an älteren Autos, bei denen alles unter der Motorhaube noch sehr frei und offen zugänglich ist, wird gerne eigenständig gebastelt, repariert und getuned und Hand an alles gelegt, was einem zu verändern möglich erscheint. Dabei sind allerdings einige Gefahren oft nicht weit entfernt.

So verlor aufgrund des Einatmens giftiger Dämpfe kürzlich ein Mann sein Bewusstsein, während er mit einer Autoreparatur beschäftigt war. Er wollte die Benzinpumpe seines Kraftfahrzeuges auswechseln – hierbei jedoch muss Treibstoff abgelassen werden, und der Mann atmete ihn ein. Bei dem Versuch, dem Hobbybastler zu Hilfe zu eilen, fiel seine Schwester ebenfalls in Ohnmacht. Dieser Fall nahm dennoch ein gutes Ende, denn beide wurden von Bekannten gerettet, die zufälligerweise alarmiert worden waren. Unfälle solcher Art sind aber vermeidbar. Vor allem an wichtigen und oft gebrauchten Auto Teilen wie Gas, Kupplung und Bremse sowie der Lenkung, sollte auf keinen Fall herumgespielt werden. Und sollte man das gute Stück je wieder verkaufen wollen, kann man auch Pech haben, denn Bastler-Autos sind unter Gebrauchtwagenkäufern und -händlern nicht gern gesehen.

Wer ein Auto besitzt und selbst Laie auf dem Gebiet der Kraftfahrzeugtechnik ist, sollte in der Regel nur einen Fachmann sein Auto reparieren lassen. Selbstverständlich kann man sich Teile wie beispielsweise eine Autobatterie im Internet bestellen und so Kosten bei der Material- und Ersatzteilbeschaffung sparen. Wer dann noch einen Kfz-Mechaniker im Bekanntenkreis hat, kann einfache Reparaturen trotzdem ohne großen Kostenaufwand erledigen lassen. So wird die Reparatur in der Regel gut verlaufen und danach vorgenommene Fahrten sicher zurückgelegt werden können. Wer unbedingt trotzdem an seinem Wagen selbst basteln will, der sollte sich zunächst ausschließlich optischen Aspekten widmen.

© jörn buchheim – Fotolia.com

Tags:

Hinterlasse eine Antwort